Kanzleistempel

Kanzleistempel sind Stempel, die im Geschäftsbetrieb von Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern eingesetzt werden. Denn insbesondere in diesen Berufen gibt es täglich viele Akten, Dokumente oder Formulare, die mit einem entsprechenden Vermerk bestätigt oder gekennzeichnet werden müssen. Dabei lassen sich verschiedene Typen von Kanzleistempeln unterscheiden. Kanzleistempel mit Vermerken wie „Abschrift an Mandant“, „beglaubigte Fotokopie“ oder „Fristsache“ gehören zum Standardrepertoire einer jeden Kanzlei.

Individuelle Kanzleistempel erstellen lassen

Darüber hinaus gibt es Kanzleistempel, die spezifischer gestaltet sind und zum Beispiel in einer bestimmten Fachrichtung verwendet werden. Notare benötigen in ihrer beruflichen Praxis z.B. einen „Beglaubigungsstempel“, während ein im Bereich des Strafrechts tätiger Rechtsanwalt häufiger zu einem Stempel mit der Aufschrift „Verteidigerpost“ zurückgreift, um die Post an seinen Mandanten als vertraulich zu kennzeichnen. Zudem finden in der Kanzleipraxis viele Stempel Verwendung, die zwar nicht zum typischen Kanzleibedarf gehören, dort dennoch der Vereinfachung und Beschleunigung des Büroablaufs dienen. Hierzu gehören z.B. Stempel mit der Aufschrift „Posteingang“, „Postausgang“, „erledigt“, „bezahlt“ oder „gemahnt“. In vielen Kanzleien werden darüber hinaus Namens- und Adressstempel genutzt, um Schriftsätze und sonstige Dokumente zu personalisieren.

Kanzleistempel sind im Handel in der Form des klassischen Holzstempels mit vorgefertigtem Text, als Stempelautomaten aus robustem Stahl für den Dauereinsatz oder als einfach zu bedienende Stempel aus Kunststoff, die mit nur einem Handgriff präzise aufgelegt werden können, erhältlich. Nicht alle Kanzleistempel sind frei erhältlich. Das Farbdrucksiegel ist nur bei Nachweis einer Bestallungsurkunde erhältlich.

Quellangaben zum Thema Kanzleistempel

Kanzleistempel - Artikel im Stempel-Wiki // http://www.stempel.wiki/begriffe/kanzleistempel/