Herstellung eines Trodat Stempelautomaten

Die Firma Trodat stellt seit vielen Jahren selbstfärbende Stempelautomaten von hoher Qualität her. Dies erfordert jedoch das notwendige Know-How und leistungsfähige Maschinen. Egal für welches Design sich der Kunde entscheidet, bereits nach 1-2 Tagen ist der Stempelautomat versandfertig. Wer wissen möchte, wie das so schnell funktionieren kann, der wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Erste Schritte der Produktion

Die Produktion eines Stempelautomatenmodells beginnt am Computer. Grafiker und Designer sitzen an Entwürfen und berechnen so lange alle Werte, bis ein optisch ansprechender und funktionsfähiger Stempelautomat kreiert wird, der mit den regulären Druckplattengrößen kompatibel ist. Steht das Design für das Modell fest, so wird das Gehäuse produziert. Gleichzeitig werden die Grundformen für das Stempelkissen entworfen, da diese natürlich auf die Druckplatte abgestimmt sein müssen. Ist diese quadratisch, so ist es auch das Stempelkissen. Da Trodat Stempelautomaten in vielen unterschiedlichen Formen zu erwerben sind, ob dreieckig, rund oder rechteckig, müssen auch die Druckplatten und Stempelkissen hieran angepasst werden.

Mehrfarbige Trodat Stempelautomaten

Der Kunde hat, je nach Stempelautomat, eine Kombinationsmöglichkeit von mehreren Zeilen Text und Grafiken sowie große Auswahl in der Farbgestaltung der einzelnen Anteile des Stempelautomaten. Diese Farben müssen im Vorfeld festgelegt sein, damit die innere Einteilung des Stempelkissens vorgenommen werden kann. Entsprechen die äußeren Ränder dem Umriss der Druckplatte, so sind die inneren Grenzen durch die Farbverläufe und –anteile der Kombination von Text und Motiv gegeben. Die einzelnen Farbfelder werden im Stempelkissen eingeteilt, dann werden sie mit den entsprechenden hochwertigen Tinten befüllt.

Die Stempelplatte – das finale „Puzzleteil“

Schließlich kommt das Herzstück des Stempels, die Druckplatte. Das Motiv wird in ein Computerprogramm eingespeist, welches mit einem Laser verbunden ist. Dieser fräst aus der Druckplatte dann alle notwendigen Anteile weg, die für den Stempelabdruck nicht vorgesehen sind. Es bleibt das erhabene, spiegelverkehrte Abbild des gewünschten Motivs. Nun müssen die einzelnen Teile nur noch von Hand zusammengesetzt werden, ein bisschen Handarbeit steckt somit in jedem Trodatstempel. Dieser wird dann maschinell verpackt und wird dem Kunden in kürzester Zeit zugestellt. Mehr zum Thema in unserem Journal-Artikel „Wie werden Stempel hergestellt