Schnell beantwortet: Kekse werden gestempelt, indem ein gleichmäßig ausgerollter, gut gekühlter Teig mit etwas Mehl bestäubt und anschließend mit einem Keksstempel sauber geprägt wird. Danach wird der Keks meist mit einer passenden Ausstechform ausgestochen und vorsichtig auf das Backblech gelegt. Entscheidend für ein schönes Ergebnis sind ein nicht zu weicher Teig, gleichmäßiger Druck und ein gut bemehlter Stempel.
Was braucht man zum Kekse stempeln?
Zum Stempeln von Keksen benötigen Sie vor allem einen geeigneten Keksstempel, einen festen Teig und etwas Mehl zum Bestäuben. Viele Sets bestehen aus dem eigentlichen Stempel und einer passenden Ausstechform. Bei stempelservice.de wird die Kategorie Keksstempel – Plätzchenstempel als Produktbereich für genau solche Stempel geführt; dort wird auch erwähnt, dass beim Kauf ein passendes Rezept an einem kleinen Anhänger mitgeliefert wird.
- Keksstempel: mit Motiv, Schriftzug oder Namen
- Optional Ausstechform: passend zur Größe des Stempels
- Fester Teig: idealerweise gut gekühlt
- Mehl: für Arbeitsfläche und Stempel
- Nudelholz: zum gleichmäßigen Ausrollen
- Backpapier und Blech: für den anschließenden Backvorgang
So stempeln Sie Kekse Schritt für Schritt
- Teig gleichmäßig ausrollen: Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche möglichst eben aus.
- Teig und Stempel leicht bemehlen: So bleibt der Stempel weniger am Teig haften.
- Stempel gerade aufsetzen: Drücken Sie den Keksstempel mit ruhigem, gleichmäßigem Druck in den Teig.
- Stempel vorsichtig abheben: Das Motiv sollte jetzt klar im Teig zu sehen sein.
- Keks ausstechen: Falls eine Ausstechform zum Set gehört, stechen Sie den Keks rund um das Motiv aus.
- Überschüssigen Teig entfernen: Lösen Sie den übrigen Teig behutsam ab.
- Rohlinge aufs Blech legen: Die gestempelten Kekse vorsichtig auf Backpapier setzen.
Tipp: Arbeiten Sie am besten in kleinen Portionen. Wird der Teig zu warm, verlieren gestempelte Motive schneller an Schärfe.
Wann stempelt man den Keks – vor oder nach dem Ausstechen?
In der Praxis wird meist zuerst geprägt und danach ausgestochen. Das ist besonders bei Sets mit passender Ausstechform sinnvoll, weil der Abdruck mittig sitzt und der Keks anschließend sauber geformt werden kann. Im Journalartikel von stempelservice.de zum Thema Stempelkekse wird ebenfalls beschrieben, dass Keksstempel vor dem Backen in den Teig gedrückt werden und dass passende Ausstechformen das Formen gleichmäßiger Kekse erleichtern.
Bei sehr einfachen Motiven kann auch zuerst ausgestochen und dann geprägt werden. Für Einsteiger ist die Reihenfolge „stempeln, dann ausstechen“ aber oft leichter zu kontrollieren.
Welcher Teig eignet sich am besten?
Am besten eignet sich ein eher fester, nicht zu klebriger Teig. Besonders häufig wird dafür Mürbeteig verwendet, weil er sich gut ausrollen lässt und die Prägung meist schön hält. Im Journal von stempelservice.de wird Mürbeteig ausdrücklich als ideal für Stempelkekse beschrieben, da er stabil bleibt und sich gut formen lässt.
Wichtig ist außerdem, den Teig vor dem Verarbeiten gut zu kühlen. Weicher oder warmer Teig klebt schneller am Stempel und führt eher zu unsauberen Konturen.
Wie bekommt man ein sauberes Motiv in den Teig?
- Stempel leicht mit Mehl bestäuben: Das reduziert Anhaften.
- Teig nicht zu weich verarbeiten: Gut gekühlter Teig nimmt das Motiv klarer auf.
- Gleichmäßig drücken: Zu wenig Druck macht das Motiv flach, zu viel Druck verzieht die Form.
- Nicht ruckartig abziehen: Heben Sie den Stempel langsam und gerade wieder an.
Wenn Sie mit wechselbaren Buchstaben oder Texten arbeiten, sollten Sie vor dem Stempeln zusätzlich prüfen, ob alle Elemente fest sitzen und lesbar ausgerichtet sind.
Was tun, wenn der Keksstempel klebt?
Klebt der Stempel am Teig, liegt das meist an zu weichem Teig, zu wenig Mehl oder zu warmer Umgebung. Dann hilft es, den Teig noch einmal kurz zu kühlen und den Stempel vor jedem Abdruck leicht zu bemehlen. Auch die Arbeitsfläche sollte nicht feucht sein.
Im bestehenden Lexikon von stempelservice.de gibt es bereits einen Eintrag zur Frage, wann man Keksstempel am besten verwendet. Dieser neue Text konzentriert sich bewusst stärker auf den eigentlichen Ablauf und die Handhabung beim Prägen der Kekse.
Was Sie besser vermeiden sollten
- Teig nicht zu dünn ausrollen: Sonst wird das Motiv nach dem Backen schwerer sichtbar.
- Stempel nicht in weichen Teig drücken: Das führt oft zu klebrigen und unscharfen Abdrücken.
- Nicht zu stark nachmehlen: Zu viel Mehl kann das Motiv optisch stumpf machen.
- Rohlinge nicht hektisch umsetzen: Gestempelte Kekse sollten vorsichtig auf das Blech gelegt werden.
Fazit
Kekse zu stempeln ist unkompliziert, wenn Teig, Werkzeug und Reihenfolge zusammenpassen. Ein gut gekühlter Mürbeteig, etwas Mehl und ein gleichmäßiger Druck sorgen meist für die besten Ergebnisse. Wer sauber arbeitet und den Teig nicht zu warm werden lässt, erhält gut sichtbare Motive und schön geprägte Stempelkekse.